Am 5.2.2026 fand in der Aula der erste POETRY SLAM Wettbewerb des GDP statt, organisiert von Frau Pickart und Herrn Schmidt. 12 Poeten und Poetinnen aus den Klassenstufen 8-12 trugen ihre selbstverfassten Texte zum Thema „Wenn ich laut wäre“ vor.
Das Publikum hörte beeindruckende und vielseitige Texte – mal lauter, mal ruhiger; humorvolle bis hin zu ernsten Themen wie dem Gaza-Krieg.
In 3 Vorrunden gab es jeweils eine Siegerin. Antonia Bernhard aus der 9/3, Frida Breidung aus der Jahrgangstufe 11 und Marie Dreßler aus der 12. Klasse traten nach der Pause dann gegeneinander an. Sie überzeugten dabei auch im Finale mit ihren zweiten Texten, das Marie mit ihrem Siegertext zur Zeichensetzung, der im Jahrbuch zu finden sein wird, für sich entscheiden konnte.
Die Moderation von Luise Preidel und Flora Kuppi war inspirierend und trug zum Gelingen des Abends bei.
Es war ein rundum beeindruckender und toller Abend, der im Anschluss dafür sorgte, dass ein Jurymitglied euphorisch einen eigenen Poetry Slam-Text verfasste.
Grit Gießmann
Poetry Slam (der erste) aus der Empfindung eines Jurymitglieds
Wenn ich laut wäre,
würde ich aus vollem Herzen nach einer Zugabe rufen,
würde ich gern noch Stunden in der Vielfalt der Gefühle schwelgen, würde lachen, weinen, verzweifeln und den Worten nachsinnen,
würde mich in den erschaffenen Welten verlieren und im tosenden Applaus in der Realität wiederfinden.
Wenn ich laut wäre,
würde ich allen mutigen Dichtern ein wahrhaftiges Loblied singen,
würde ich den beiden Moderatorinnen unendlich Redezeit schenken,
würde ich das unabdingbare Team der Bühnentechnik ins wohlverdiente Rampenlicht stellen,
würde ich den Machern und Verkäufern der kulinarischen Köstlichkeiten einen wohligen Dank aussprechen und
würde ich den lehrenden Organisatoren zurufen: macht es zur Tradition!
Claudia Schönekerl
(Fotos: Frieda Pickart)

