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Kulturbegegnung und Erfahrungsaustausch

Dass unserer Schule inzwischen eine „Korea-Kompetenz“ zugeschrieben wird, liegt zuallererst an dem seit acht Jahren bestehenden Kontakt zu unserer Partnerschule in Pohang, Südkorea. Aus diesem Kontakt sind im Laufe der Zeit diverse Früchte gewachsen, wovon unsere seit Sommer 2025 bestehende GTA Koreanisch eine besonders große ist, denn etwa 40 Schülerinnen und Schüler besuchen den Kurs bei ihrer ebenso freundlichen wie kompetenten Lehrerin Frau Kyunghee Meyer, die seit etwa 20 Jahren in Deutschland lebt. Über sie erhielten wir im Herbst eine Anfrage, ob denn ein Besuch von etwa 20 koreanischen Jugendlichen und etwa zehn Lehrkräften möglich wäre, sie würden unsere Schule gern kennenlernen und eine Kulturbegegnung gestalten wollen. Wie diese Idee umgesetzt wurde, darüber berichtet dieser Beitrag von Maxi Etzold aus Klasse 11:

Bevor es überhaupt begann, fanden wir uns in kleinen Gruppen wieder, die aus deutschen und koreanischen Schülern bestanden. Gemeinsam spielten wir gegen andere Gruppen und lernten uns dabei besser kennen. Als ich meine Freunde befragte, was ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist, bekam ich ähnliche Antworten: das Spielen in den Gruppen. Wir mussten mithilfe von Konsonanten aus dem Hangul (koreanische Schriftzeichen) Slangwörter erraten, die normalerweise im Nachrichtenaustausch verwendet werden. Dies war informativ sowie sehr unterhaltsam, besonders beim Antreten gegen die anderen Gruppen. Obwohl wir nicht gewonnen haben, erhielten wir eine süß verpackte Tüte voller koreanischer Naschereien. Wir durften außerdem eine Tanzeinlage erleben, die von koreanischen Schülern vorgetragen wurde. Den traditionellen koreanischen Tanz fand ich persönlich am beeindruckendsten, aber die darauffolgenden K-Pop-Tänze waren ebenfalls sehr sehenswert. Ebenso erlebten wir einen Vortrag über koreanische Symbole sowie deren Wichtigkeit und Bedeutung in Kunst und Architektur. Die gezeigten Symbole beinhalteten Pflanzen und Tiere, zum Beispiel Tiger oder Kraniche. Anschließend erhielten wir Sticker, auf denen die präsentierten Symbole abgebildet waren, und durften einen kleinen Handspiegel sowie einen Schlüsselanhänger bekleben. Diese tauschten wir innerhalb der Gruppe untereinander aus, als Erinnerung an die kurze, jedoch schöne Zeit zusammen.

Auch für uns Erwachsene war der Vormittag interessant. Ein etwa einstündiger Erfahrungsaustausch zu verschiedenen schulischen und pädagogischen Fragen führt die koreanischen Lehrkräfte mit Schulleiter Herrn Hofmann, Fachleiter Dr. Kazmirowski und Frau Winter vom „Korea-Team“ zusammen, während die Jugendlichen in verschiedenen Klassen hospitierten.

Wie uns die koreanischen Gäste beim Abschied sagten, waren sie sowohl von unserer Schule als auch unserer Gastfreundschaft sehr angetan. Ein Dank gilt in dieser Hinsicht allen, die zum Gelingen des Vormittags beigetragen haben, sei es durch Beiträge fürs Büfett oder durch das Mithelfen beim Auf- und Abbau des Raumes.

Dr. Bertram Kazmirowski